Zurrgurte und Seile zur Sicherung der Dachlast

Für neuen Diskussionsstoff unter Paddlern sorgt diesmal eine DIN-Norm, nämlich die aktuelle für Zurrgurte.

Jedoch kann Entwarnung gegeben werden, da auf Nachfrage beim ADAC, folgende Regelung gilt: für den nicht-gewerblichen Gebrauch gibt es keine gesetzlichen Vorgaben zur Verzurrung der Boote und anderer Dachlasten. Die StVo fordert lediglich eine sichere Aufbewahrung des Ladeguts, was wohl im Eigeninteresse der jeweiligen Fahrzeugführer sein sollte.

Daher sind Seile und Zurrgurte ohne DIN-Norm weiterhin im privaten Einsatz ok – jeder kann selbst entscheiden, womit er seine Dachlast ausreichend sichert.

Ein paar grundlegende Hinweise zum Beladen des Fahrzeugs am Rande:

Die Verantwortung für die sichere Verzurrung der Ladung trägt IMMER der jeweilige Fahrzeugführer!

„Es gibt in Deutschland keine vorgeschriebene Dachlast, nur in der Werbung für die entsprechenden Fahrzeuge empfohlene Dachlasten. Die Dächer aller Fahrzeuge sind aus Sicherheitsgründen so stabil, dass sie auch mal als Unterseite über die Autobahn rutschen können, ohne die Köpfe der Insassen zu gefährden. Auf`s Autodach kann also die gesamte Zuladung des Fahrzeuges abzüglich das Gewicht der Insassen und der Kofferraumladung.

Die Ladung darf nach vorne gar nicht überstehen, nach Hinten darf diese ohne Kennzeichnung 1 m überstehen.
Nach Hinten herausstehende Ladung bis 3 m muss mit einer roten Fahne 30 x 30 cm (Nachts natürlich mit rotem Rücklicht beleuchtet) gekennzeichnet werden. (Über 1,5m darf die Ladung nur für Strecken bis 100km überstehen.)

In der Höhe darf 4 m geladen werden.

In der Breite (Holmlänge) gilt als Faustregel Fahrzeugbreite (siehe Fahrzeugpapiere) und bei Fahrzeugen mit 2 m Höhe darf bis Spiegelaußenkante geladen werden. In Ausnahmefällen und deutlicher Kennzeichnung darf auch mal bis 2,5 m Breite geladen werden.
Bedenke aber dass die Spiegel klappbar sind, die Holme aber nicht nachgeben, ohne das schöne Auto zu verunstalten.“

(Quelle: https://www.zoelzer.de/content.php?q=Dachtr%C3%A4ger+Informationen&seite=seiten/informationen.php&rubrik=7&details=19 )

 

Kanukurier 1/2015 S. 34 ff.Aus: Kanukurier 1/2015, Seite 34 ff.

 

Bezirksjugendwochenende in St. Martin bei Grubhof

90 Jahr Feier – voller Erfolg

Die diesjährige Sonnwendfeier war zugleich unsere Feier zum 90 jährigem Bestehen des Faltbootklub Landshut e.V.

 

Mit über 50 Gästen, einer traumhaften Verköstigung mit Salaten, selbst gebackenen Broten, Saucen und vor allem einem Spanferkel war für Stimmung bestens gesorgt.

 

Das gemeinsame Lagerfeuer als wahrliches Highlight sorgte für Begeisterung bei jung und alt! Unzählige Lagerfeuergeschichten machten die Runde und so manch Pläne für zukünftige Bootssportaktivitäten wurden geschmiedet!

Das Sommerheft: KANU 4/2015 (www.kanumagazin.de)

Pünktlich zum Sommeranfang erscheint am 18. Juni KANU 4/2015. Dieses Mal unter anderem mit folgenden Themen: Paul Smit unterwegs in seiner Heimat Holland, Matthias Breuel über eine Vereinsfahrt in die Seealpen, Falk Bruder präsentiert seine Lieblingstouren im Spreewald und Jörg Knorr stellt die Dänische Südsee vor. Oben drauf gibt’s Folgendes:

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In der Szene: die World Paddle Awards in Augsburg, Peak to Creek im Ötztal, Stakeout in Québec die Initiative gegen Flussverbauungen Save the rivers und fünf neue Flussführer vorgestellt. Als Szene-Verlängerung gibt es ab Seite 32 auf acht Seiten die besten Bilder und spannendsten Stories vom diesjährigen XXL-Paddelfestival in Markkleeberg. Gleich nach der Szene wird es ruhiger: Der gebürtige Holländer Paul Smit entführt auf eine Robinsonade von Utrecht nach Hoorn. Gleich danach präsentiert Matthias Breuel Wildwasserklassiker wie Var und Verdon in den französischen Seealpen. Wild geht es weiter: Im Interview erzählt die Stechpaddlerin Sabrina Barm, warum Paddeln mit Frauen manchmal mehr Spaß macht, wie sie das Green Race in den USA erlebt hat und was sie im Extremwildwasser antreibt.

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So richtig hintergründig geht es mit dem Royalex-Artikel weiter: KANU belichtet die Hintergründe des Produktionsstops des beliebten Bootsmaterials und fragt nach bei den Herstellern und Importeuren, wie es weitergeht. Auf die Theorie folgt die Praxis: Als Tourentipps präsentieren wir in diesem Heft Mehrtagestrips auf der Werra und der Dordogne. In der Guten Linie erklärt Boby Frieser in der Loferschlucht, wie man auf Kurs bleibt und im Workshop »Leinen los« erklärt Michael Radermacher die Basics für Wildwasserneulinge.

Ap­ro­pos Neuling: KANU-Redakteur Schäfer hat über Ostern auf Korsika einen Anfängerkurs belegt – und berichtet davon in einem sechsseitigen Artikel. Zu guter Letzt präsentiert noch Jörg Knorr seine Lieblingsinseln in der Dänischen Südsee und Falk Bruder seine Lieblingstouren im Spreewald.

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